Bremerhaven und die Wirtschaft

 

Die Seilschaften der Seestadt bringen es mit sich, dass man, als einfacher Bürger, vielfach geschädigt wird. Das beginnt bei einfachen Steuern und endet bei Enteignungen, die, laut Justiz und Politik, dem Volk zugute kommen sollen, was wohl, angesichts der Realität, ein böser Witz ist.

Ein Beispiel beispielloser Arroganz bietet hier häufig Herr Holm, CDU, Baustadtrat. Der erklärt schon mal, während einer Bürgerversammlung, dass seine Vorhaben schon beschlossen sind, von der Stadtverordnetenversammlung abgesegnet wurden und man sich als Bürger nicht wehren kann, da, wie wir alle wissen (Aussage Holm), die Stadt bei Gericht immer Recht bekommt. Dass darf dieser Herr sogar dann erklären, wenn er die Baupläne nicht einmal fertig hat und die Baukosten über den Daumen veranschlagt, diese aber schon einmal anteilig an die Bürger vergibt, die dann, mal eben, mit Ausgaben von ca. 25.000€ konfrontiert werden, bei einem Grundstück von gut 800qm. Nötig ist dies alles übrigens nicht, da, in diesem Fall, die zu bearbeitende Straße ein Wirtschaftsweg ist und bleiben soll und damit die Ausgaben, für die Sanierung, erheblich geringer ausfallen. Das gefällt aber dem Seestadt Vertreter nicht, da, laut seiner Aussage, die ansässigen Unternehmen (das wären die Unternehmen Kipp und Geisel) dadurch schon nicht zu kurz kommen würden. Dass jedoch die Anwohner gar nicht soviel Geld haben, interessiert die Seestadt Vertretung gar nicht. Die Seestadt Vertreter sehen sich gerne, in ihrer öffentlichen Arbeit, als Vertreter der neuen Energien. Wie glaubwürdig dies ist, bewiesen hierbei die Parteien CDU und SPD. Die von mir eingeholten Angebote, für die Sanierung eines Wirtschaftsweges und die gleichzeitige Implementierung alternativer Energieträger, zum Vorzeigen, als Technologiestandort, zu äußert günstigen Konditionen und einer Menge rückzahlungsfreier Zuschüsse vom Bund und der EU wollte die Seestadt nicht mittragen. Das sei mit ihm nicht zu machen, erklärte Holm, obwohl es um Wohle des Anwohners und zum Wohle der Seestadt gewesen wäre.

Gerne prahlt man in Bremerhaven auch mit Unternehmen, die schwarze Zahlen schreiben. Da es von denen, in Staatshand, nur wenige gibt, kommt dem Flugplatz Lunesiel eine große Bedeutung zu. Das sieht man bei der Seestadt auch so, da der Flugplatz schwarze Zahlen schreibt. Mit schwarzen Zahlen jedoch, kennt man sich in der Seestadt nicht aus und hat daher Aversionen gegen Unternehmen, die diese ausweisen. Aus diesem Grund wurde beschlossen, trotz der intensiv eingesetzten Fördermittel durch diverse Institutionen, beim Aufbau des Flughafens, diesen zu schließen und abzureissen, weil sonst keine Windräder gebaut und/oder transportiert werden können. Hierbei werden sich sicherlich einige Leute die Taschen voll machen, da es wohl mehr Leuten, also nicht nur mir, klar ist, dass man sehr wohl, beides nebeneinander, betreiben kann. Es ist aber wohl auch klar, dass man sich als Bürger nicht mehr für dieses korrupte Pack einsetzt. Dort werden also, wieder einmal, riesige Summen vernichtet und der Bürger im Lande Bremen sieht dabei zu, obwohl dies nicht nötig ist. Aber auch dies ist eine Möglichkeit, wie man anderen Weihnachtsgeschenke machen kann, oder?

Einer der Wirtschaftsexperten der SPD ist Herr Busch. Auch früherer Manager eines Eishockeyvereines, der Konkurs anmelden mußte, heutiger Manager eines Eishockeyvereines, der ohne großzügigste Spenden und Werbeeinnahmen  durch die Seestadt, durch Seestadtunternehmen und landeseigene Unternehmen gar nicht leben könnte und gerade erst eine neue Eishalle bekommen hat, weitab jeglicher neuer Technologie, für die Bremerhaven stehen will, die, bis zur Bezahlung, wohl ca. 100 Mio.€ gekostet haben wird. Der Mann ist auch Geschäftsführer der BBU (Bremerhavener Beschäftigungsgesellschaft Unterweser). In seiner Arbeit hat er erreicht, dass die BBU ihre Gebäude gerade an eine andere bremerhavener Gesellschaft verkaufen mußte, um liquide zu sein. Das macht zwar keinen Sinn, weil man steuerlich…….. und wirtschaftlich, durch die Zahlung von Mieten……. etc. noch schlechter aufgestellt ist als je zuvor aber immerhin reicht das Geld solange, bis Herr Busch das Rentenalter erreicht hat. Dann hat Herr Busch, SPD, wieder abgewirtschaftet, wieder Geld verbrannt, die BBU an die Wand gefahren und geht in den Ruhestand. Das ist Altersversorgung nach Bremerhaven-Art und die kann ich allen empfehlen, die sich nicht zu schade sind, sich an Seilschaften zu beteiligen, deren Ziel es ist, sich gegenseitig, zu bereichern.

Unser SPD Vorsitzender von Bremerhaven, der auch Geschäftsführer des AFZ ist (Arbeitsförderungszentrum), hat beste unternehmerische Voraussetzungen. Der kommt, in seinem von ihm geführten Unternehmen, bestens, ohne Betriebsrat aus, auch wenn dies der Gesetzgeber so verlangt. Sein Aufsichtsrat ist ein Parteifreund, der schon während seines letzten Einsatzes als Betriebsratvorsitzender einer Werft in Bremerhaven, gezeigt hat, was er von Demokratie und Wahlen hält, als er Mitglieder dazu genötigt hat, einem von ihm ausgesuchten Kandidaten zu wählen. Dafür, sozusagen als Bestätigung, zahlt er Tochterunternehmen seines Unternehmens, weniger als die tarifliche Leistung. Als Ausgleich dafür, sitzt er dann jahrelang, mit dem öffentlich erklärten Wissen der Unrechtmäßigkeit, im Verwaltungsrat der Sparkasse Bremerhaven und räumt dort sechsstellige Summen ab. Sollten Sie glauben, dass dies justiziell verfolgt wird, dann haben Sie entweder nicht meine anderen Seiten gelesen, oder Sie haben noch immer nicht verstanden, wie diese Stadt, dieses Land, funktioniert.

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